Baudenkmale

Ein Baudenkmal war ursprünglich ein architektonisches oder plastisches Monument zum Gedenken an eine Persönlichkeit oder ein Ereignis. Heute ist es laut Duden ein „Bauwerk als Denkmal vergangener Baukunst“ und umfasst „historische Baulichkeiten aller Art als Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung.“ Baudenkmale können einzelne Kulturdenkmäler, wie Einzelgebäude, oder Gesamtanlagen, wie historische Stadt- und Ortskerne, Straßenzüge, Plätze oder Gebäudegruppen sein. Sie sind von künstlerischer, wissenschaftlicher, technischer, handwerklicher, geschichtlicher oder städtebaulicher Bedeutung.
(Quelle: Wikipedia)

CALTEX-Tankstelle
Die ehemalige CALTEX-Tankstelle an der Gabelung Burgundische Straße / Empelder Straße wurde 1957 erbaut. Die Dachkonstruktion ist einzigartig in Hannover. Zur Tankstelle gehört auch ein Häuschen mit einer Fläche von 18qm und zwei Toilettenräume.


Empelder Straße 1, Wohnhaus
Das Wohnhaus in der Empelder Straße 1 wurde 1897 errichtet. Es gehörte zum ehemaligen Vollmeierhof Nr. 1 (seit Anfang des 18. Jh. von der Familie „Pauling“ bewirtschaftet) und war mit Abstand der größte Hof in Badenstedt. Die Familie Pauling war Namensgeber für die „Paulingstraße“. Dieses repräsentative Wohnhaus wurde auch im Volksmund als „Rübenburg“ bezeichnet.


Badenstedter Straße 193 bis 213 (ungerade), Im Ensemble
Die Häuser in der Badenstedter Straße 193 bis 213 (ungerade) wurden im Zeitraum von 1880 bis etwa 1895 errichtet. Friedrich Zieseniß, er war Gründer eines gleichnamigen ansässigen Baugeschäfts, entwarf diese damaligen neuen Stadthäuser und baute sie aus rotem Backstein.


Badenstedter Straße 196, Wohnhaus
Wohnhaus von Friedrich Zieseniß, dem letzten Gemeindevorsteher von Badenstedt vor der Eingemeindung nach Linden (1909). Das Haus wurde 1878 errichtet.


Stadtteilfriedhof Badenstedt (neu)
Eröffnet wurde der neue Badenstedter Friedhof 1909. Heute finden Sie hier 3700 Grabstätten auf 4,7 Hektar. Der Friedhof Badenstedt wird vom Stadtfriedhof Ricklingen verwaltet. Die Bodenverhältnisse lassen keine Tiefenbeisetzungen zu.
Der Friedhof ist geöffnet vom 15.03. bis zum 31.10 von 8.00 bis 20.00 Uhr und vom 01.11. bis zum 14.03 von 9.00 bis 17.00 Uhr.
(Quelle: Hannover.de)


Denkmal (Deutsch-Französischer Krieg 1870/71)
Inschrift: „Zur Erinnerung an die Friedensfeier im Jahre 1871 und dem Andenken der an dem Feldzug 1870 und 1871 betheiligten Kriegern Badenstedts aus Dankbarkeit gewidmet von den Gemeinde Mitgliedern“
Jedes Jahr am Volkstrauertag wird hier ein Kranz und eine Gedenktafel („Zum Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Flucht, Vertreibung und Friedensmissionen.“) vom Bürgerverein Badenstedt niedergelegt. Ebenfalls unter der Regie vom Bürgerverein Badenstedt wird auch noch ein Tannenbaum in der Vorweihnachtzeit aufgestellt. Geschmückt wird dieser von Badenstedter Kindern.


Kapellenweg 5 (Alte Schule)
Das alte Schulhaus im Kapellenweg 5 wurde 1823 errichtet und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Schulen im Stadtgebiet. Ein Anbau erfolgte 1864. Zwischenzeitlich wurden hier über 70 Kinder unterrichtet. Bis 1897 wurde diese Gebäude als Schule genutzt. Danach zog die Badenstedter Schule endgültig in die Grünaustraße. (Quelle: Ein Dorf wird Stadtteil, ISBN 978-3-939659-92)


Badenstedter Straße 194, Wohn- und Geschäftshaus
Die „Gastwirtschaft von Heinrich Zieseniß“ wurde um 1875 erbaut und war anfangs nur 1 1/2 geschoßig. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekam das Gebäude ein zusätzliches Geschoss. Außerdem wurden in dieser Zeit auch Nebengebäude errichtet wie Kaffeegarten, Tanzsaal, Kegelbahn und Schießstand. Heute sind in den verschiedenen Gebäuden ein Blumenladen, ein Lebensmittelgeschäft und eine Änderungsschneiderei untergebracht (Stand 2015). Das Foto stammt aus der Sammlung von www.postkarten-archiv.de und zeigt die Gastwirtschaft um 1914.


Paul-Gerhardt-Kirche mit Friedhof und Grabmälern
Am 01. Oktober 1926 wurde der Pfarrbezirk Badenstedt aus der St. Martinskirchengemeinde (Linden) ausgepfarrt und zu einer selbstständigen Kirchengemeinde erhoben. Das Pfarrhaus, bestehend aus Amtszimmer, Wohnungen für Pastor, Küster und Gemeindeschwester und dem Gemeindsaal wurden am 17. Oktober 1926 eingeweiht (Foto).
Auf dem alten Badenstedter Friedhof in der Eichenfeldstraße finden sich 60 Grabstätten auf 0,3 Hektar. Er wurde 1965 außer Dienst gestellt.


AWO-Seniorenzentrum Körtingsdorf
Das Seniorenzentrum Körtingsdorf wurde zwischen 1958-59 nach Plänen von Friedrich Lindau erbaut. Es wurde am 31.12.1959 eröffnet und ist seit 1990 denkmalgeschützt.

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